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Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein faszinierendes Verfahren: Keine Röntgenstrahlenbelastung des Patienten, gestochen scharfe Bilder höchster Detailgenauigkeit, hervorragender Weichteilkontrast. Trotzdem sind andere Verfahren und Modalitäten der MRT weiterhin gleichwertig oder sogar überlegen. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über „harte“ Indikationen zur Untersuchung mittels MRT.
  1. Schädel (allgemein)

  2. Augenhöhle

  3. Kiefergelenke

  4. Halsweichteile

  5. Halsgefäße

  6. Wirbelsäule und Spinalkanal

  7. Bewegungsapparat
    • Schultergelenk und Supraclavicularregion
    • Ellbogengelenke
    • Handgelenke
    • Hüftgelenke
    • Kniegelenke
    • Sprunggelenke und Fußgelenke
    • Differenzierung von degenerativen, infektiösen und nichtinfektiösen entzündlichen, von tumorösen und posttraumatischen Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Weichteile.
    • Osteonekrose, Epiphysiolyse, transitorische Osteoporose.

  8. Brustkorb
    • Nachweis, Ausbreitungs- und Lokalisationsdiagnostik von Raumforderungen
    • Nachweis oder Ausschluss der Beteiligung mediastinaler Lymphknoten im Rahmen entzündlicher oder neoplastischer Lymphknotenerkrankungen.
    • Bestimmung der Ausdehnung von Entzündungen und Tumoren der Wirbelsäule und des hinteren Mediastinums.

  9. Abdomen (Leber, Milz)
    • Nachweis und Differenzierung oder Ausschluss fokaler Leber- und Milzläsionen.
    • Nachweis und Lokalisation von Gallenwegsobstruktionen. Hämochromatose/-siderose.

  10. Retroperitoneum (z.B. Bauchspeicheldrüse)
    • Tumorverdacht bei sonografisch und computertomografisch nicht konklusivem Befund.

  11. Retroperitoneum (Nieren, Nebennieren, große Gefäße, Lymphknoten)

  12. Weibliches und männliches Becken
    • Nachweis, Lokalisations- und Ausbreitungsdiagnostik von entzündlich-abszedierenden Prozessen und organüberschreitenden Tumoren des Beckens.
    • Im Bedarfsfall Staging von Tumoren. Fehlbildungen und Fehlbildungen der Genitalorgane, Endometriose.

  13. Brust
    • Unklare Röntgenmammographie- und Mammasonographiebefunde bei Narben nach Operation bzw. Fibrose nach Strahlenbehandlung wegen eines Mammakarzinoms.
    • Unklare Sonographiebefunde der Brust nach Aufbauplastik wegen eines Mammakarzinoms. Implantate
    • Gesicherter Lymphknotenbefall eines axillären Lymphknotens bei unauffälliger Röntgenmammographie und Mammasonographie.

  14. Gefäße
    • Erkrankungen der Aorta und ihrer Äste erster Ordnung, der Pulmonalarterien, der Becken-Bein-Gefäße sowie der großen Venen und der portal-venösen Strombahn.
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